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Green transition and social (in)justice

Perspectives - Grüne Wende und soziale (Un)Gerechtigkeit

Es besteht ein großer Unterschied zwischen dem bloßen Überleben der Menschheit und der Erhaltung der Lebensqualität. Deshalb geht die Rolle der Gerechtigkeit bei der grünen Wende weit über den Anspruch auf eine sichere und gesunde Umwelt hinaus. Die kommende Klimakrise findet in einer Welt statt, die von einer Vielzahl von Ungerechtigkeiten geprägt ist, die wiederum alle Menschenrechte betreffen. Diese Ungerechtigkeiten werden sich durch die Krise wahrscheinlich noch verschärfen, zum einen durch schlechtere Bedingungen und zum anderen durch die Schwächung der Politik für soziale Sicherheit und der Maßnahmen gegen wachsende Ungleichheiten.

Wir stehen also vor einem doppelten Problem: Wir müssen Strategien und Maßnahmen entwickeln für eine grüne Wende hin zu einer dekarbonisierten Produktion, Landwirtschaft und Verkehr, und zwar auf eine Weise, die nicht nur die bestehenden Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten nicht weiter vertieft, sondern Bedingungen für ein würdevolles Leben für alle schafft. Mit anderen Worten: Die grundlegende Veränderung der Beziehung des Menschen zur Natur sollte mit einem ebenso grundlegenden Wandel der sozialen Beziehungen einhergehen.

Plastikatlas

Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Plastikprodukte erleichtern vieles, doch sie gefährden auch unsere Gesundheit und überhäufen unseren Planeten mit Müll. Der Plastikatlas bietet Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff und zeigt: Die Hauptursache für die Plastikkrise liegt nicht bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern bei international agierenden Unternehmen.

Energiearmut in Bosnien-Herzegowina

Bei den ständig steigenden Energiepreisen stehen viele Haushalte vor dem Problem, die Stromrechnung nicht mehr begleichen zu können, was dazu führt, dass Familien in unangemessenen Bedingungen und weniger Raum in den Wintermonaten leben müssen. Von Energiearmut wird gesprochen, wenn ein Haushalt mehr als 10% der Gesamteinkünfte für Wasser-, Strom- und Heizkosten ausgeben muss oder diese erst gar nicht zu zahlen in der Lage ist.  In Bosnien-Herzegowina ist Energiearmut ein großes Problem, obwohl es noch sehr an Daten und einer Methodologie zur Definierung der Armuts-Kriterien mangelt. Diese Publikation bietet eine Definition der Energiearmut, Informationen über den Energieverbrauch in BiH, Umfrageergebnisse einer Bürger/innen-Befragung über ihren Energieverbrauch und Empfehlungen der Zivilgesellschaft zur Minderung dieser Probleme.