„Tolerant? Sind wir selber“ – Eine filmische Intervention

Aber Toleranz ist immer das Tolerieren von etwas, das man ablehnt.
Toleranz bedeutet implizit immer Regulierung eines Unbehagens.

„Tolerant? Sind wir selber“ will diesen Blick, diese Asymmetrie, die dem Reden über die Gleichstellung von Schwulen und Lesben innewohnt, spielerisch unterwandern.

In drei kurzen Video-Clips thematisiert „Tolerant? Sind wir selber“ die Muster eines nicht tolerierten Alltags und schafft damit eine fröhliche Irritation, wie ein Kieselstein im Schuh der Öffentlichkeit.

Das Projekt von Autorin Dr. Carolin Emcke und Regisseurin Angelina Maccarone spielt ironisch mit den gesellschaftlichen Erwartungen und Zuschreibungen.
Wer  toleriert hier wen? Wer sind „wir“ und wer „die anderen“? Wie privat darf, wie öffentlich muss Liebe sein?

Die Zuschauerinnen und Zuschauer sollen sich nicht belehrt fühlen, sondern sich wiederkennen und zum Lachen gebracht werden, im besten Fall über die eigenen Ressentiments.

Die drei Video-Clips werden nacheinander auf Youtube geschaltet.