20.6.2011
Das Zentrum für Umweltschutz und Energie in Tuzla, in Zusammenarbeit mit dem Helsinki Komitee für Menschenrechte in BuH und der Heinrich-Böll-Stiftung hat vom 15. bis zum 17. Juni 2011 in Lukavac im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten Projektes mit dem Titel „Partnerschaft für höhere Ökologiestandards in BuH“ ein „Capacity-Building Workshop für NGO’s“ aus BuH organisiert. Vertreter/innen zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Bosnien-Herzegowina, die sich mit Umweltschutz und umweltpolitischen Menschenrechten beschäftigen, nahmen am Workshop teil. Das Hauptziel der Aktivität war die Schaffung von Monitoring-Mechanismen für eine kontinuierliche Überwachung und Aufzeichnung von Umweltproblemen seitens der NGO’s, sowie die Stärkung ihrer Kapazitäten, um künftig potentielle ökologische Probleme rechtzeitig erkennen und so die Entstehung von möglichen Umweltschäden und Verletzungen des Umweltrechts verhindern zu können. Während des dreitägigen Workshops hatten die Teilnehmer/innen die Gelegenheit, sich über verschiedene Arten des Monitorings im Umweltbereich zu informieren. Einige der Themen waren u.a. Gesundheitsfragen im Umweltkontext, Überwachung von Wasserqualität, funktionelle Verantwortlichkeiten der zivilen und öffentlichen Dienstleistungen, sowie das Sammeln von Informationen und Überwachung von Prozessen und Aktivitäten.
Zum Workshop gehörte ebenfalls ein Arbeitsbesuch der «Global Ispat Kokerei Industrie Lukavac». Die Teilnehmer haben mit Vertretern der Kokerei-Industrie in Lukavac über ihre durchgeführten und geplanten Maßnahmen zum Schutze der Umwelt gesprochen.