September 2011
Im Septemebr 2011 hat das Helsinki Komitee für Menschenrechte in BuH in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Zentrum für Umwelt und Energie Tuzla im Rahmen des von der EU finanzierten Projektes “Partnerschaft für höhere Umweltstandards in BuH” eine weitere von insgesamt fünf Fact Finding Missions durchgeführt, und zwar in Manjača. Haupziel dieser Misisonen war es, die schlimmsten Fälle von Missachtung des Rechts auf ein gesundes Leben und Umwelt zu dokumentieren.
Das Team, bestehend aus Mitgliedern des Helsinki Komitees in BuH, Vertreter/innen der lokalen NGOs und Journalist/innen hat diverse Treffen mit Regierungs- und einigen Vertreter/innen der Gemeindeverwaltung und Gesundheitszentren in Manjača organisiert.
Im Laufe dieser Mission wurden die Gemeinden Stričići, das Gesundheitszentrum, sowie das Gebiet um die Kaserne Manjača besucht. Dabei stelle man fest, dass nur die Stadtmitte fliessendes Wasser hat und Wasser in Tankwagen aus Banja Luka angeschafft wird. Die Landwirtschaft ist vom Regenwasser anhängig. Problematische sind auch private Senkgruben, es existieren keine Kanalisationssysteme.
Im Gegensatz zu unseren Gesprächspartnern in der Gemeindeverwaltung, die betont haben, dass die Zahl an Krebserkrankungen und Deformationen bei der Geburt gestigen sei, teilte man uns im Gesundheitszentrum Stričići mit, die Menschen in der Gemeinde seien überwiegend gesund.
Im Rahmen der Fact Finding Mission in Manjača ist diese Broschüre entstanden (PDF, 2,66 MB, 8 Seiten, B/H/S)