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Ökologie – All contributions

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Clean Mind, Clean Energy, Clean Air – Filling the Gaps

Analiza

Ziel des ´Policy Brief on Green Topics´, den die  Heinrich Böll Stiftung gemeinsam mit anderen führenden Organisationen der Zivilgesellschaft aus der Region verfasst hat, ist es, auf die Probleme der Energy Transition und den Umweltschutz in den Ländern des Westbalkan aufmerksam zu machen und den Einfluss der Zivilgesellschaft auf den Berlin+ -Prozess zu gewähleisten. Das Dokument hebt einige der dringendsten Probleme in den Ländern der Region hervor und bietet Lösungsvorschläge.(Beitrag in Englisch)

Kruščica – Ein Kampf für uns alle

Aktivismus

Dies ist die Geschichte über Frauen aus dem kleinen Ort Kruščica bei Vitez, deren Aktionen in kürzester Zeit große gesellschaftliche Veränderungen in ihrer Gemeinde ins Rollen gebracht haben. Sie stellten sich mutig auf eine Brücke und hinderten mit ihren Körpern eine Spezialeinheit der Polizei daran, den „sicheren“ Übergang einer Bautruppe zu ermöglichen.

Von Alma Midžić

Richtlinien zur Selbstverwaltung – Bürger/innenbeteiligung und Management des öffentlichen Raums im Kanton Sarajevo

Selbstverwaltung

Zu Raum sollten wir die gleiche Einstellung wie zur Umwelt haben – nämlich als eine Ressource von der alle künftigen Generationen abhängen, uns jedoch gleichwohl bewusst machen, dass es sehr schwer ist, ihn zu produzieren, er aber sehr leicht und unwiederbringlich verschwindet. Im Kern dieses Gedankens liegt die Idee der Gemeingüter – und ein sehr altes Konzept: Die natürlichen Reichtümer gehören uns allen und die Ressourcen der Community müssen aktiv beschützt und verwaltet werden, damit wir alle etwas davon haben. Wenn wir erst einmal den lokalen Raum als Gemeingut verstehen, wird politische und praktische Arbeit zu dieser Idee in der lokalen Gemeinde möglich.

Von Alma Midžić

Energiearmut in Bosnien-Herzegowina

Energie

Bei den ständig steigenden Energiepreisen stehen viele Haushalte vor dem Problem, die Stromrechnung nicht mehr begleichen zu können, was dazu führt, dass Familien in unangemessenen Bedingungen und weniger Raum in den Wintermonaten leben müssen. Von Energiearmut wird gesprochen, wenn ein Haushalt mehr als 10% der Gesamteinkünfte für Wasser-, Strom- und Heizkosten ausgeben muss oder diese erst gar nicht zu zahlen in der Lage ist.  In Bosnien-Herzegowina ist Energiearmut ein großes Problem, obwohl es noch sehr an Daten und einer Methodologie zur Definierung der Armuts-Kriterien mangelt. Diese Publikation bietet eine Definition der Energiearmut, Informationen über den Energieverbrauch in BiH, Umfrageergebnisse einer Bürger/innen-Befragung über ihren Energieverbrauch und Empfehlungen der Zivilgesellschaft zur Minderung dieser Probleme.

Legal Instruments for the Environmental Protection

Diese Publikation ist entstanden im Rahmen des Projektes “Advocacy NGOs Networks for Sustainable Use of Energy and Natural Resources in the Western Balkans and Turkey – ETNAR”, bei dem die hbs eine der Partnerorganisationen war. Das vornehmliche Ziel dieser Publikation war, die NGO´s aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Serbien, Montenegro, der Türkei, Mazedonien, Albanien und dem Kosovo beim Umweltschutz und einem nachhaltigen Umgang mit Energie- und natürlichen Ressourcen  zu unterstützen. „Legal Instruments“ können ein mächtiges Instrument bei Advocacy-Aktivitäten der NGO´s sein, sofern sie wissen, wann und wie sie diese bei ihren Advocacy-Kampagnen nutzen können.

Die verschmutzte Luft Bosniens

Luftverschmutzung

Laut den wenigen öffentlich vorliegenden Informationen aus der Klinik für Lungen- und Atemwegerkrankungen in Tuzla, musste im Laufe des Winters ein Notdienst eingerichtet werden, um alle Patienten aufnehmen zu können. Eine Untersuchung der Klinik belegt, dass die Zahl der an Lungenkrebs erkrankten Menschen jedes Jahr zunimmt.   

Von Džemila Agić

Umweltverschmutzung und Umweltschutz – Workshops in Schulen

Green Council hat mit Unterstützung der hbs im Rahmen des ArchiKIDS-Projekts eine Reihe von Workshops über Umweltverschmutzung und –Schutz organisiert. Teilgenommen haben Schüler/innen aus mehreren Grundschulen des Kantons Sarajevo. Unterstützt wurde das Projekt auch vom Lehrerrat des Kantons. Die Workshops fanden bereits in den Grundschulen “Hamdija Kreševljaković”, “Malta” und “Deseta osnovna škola” statt.

Luftverschmutzung: Wie viel kostet ein Menschenleben?

Am besten, jeder für sich versucht, den Wert des Lebens unserer Kinder zu ermitteln. Sind es zehn, zwei Hundert, eine Million oder mehr KM, Euro oder ähnliches, oder ist das Leben von unschätzbarem Wert? Ich gehe davon aus, dass der Wert des Lebens unserer Kinder für uns Eltern unschätzbar ist. Aber warum vergessen wir dabei, dass alle von der Luftverschmutzung betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Kinder von jemandem sind? Darauf habe ich auch keine Antwort, außer der, dass es sich sehr wohl lohnt, 664 Millionen KM in die Minderung von Schadstoffemissionen zu investieren, was sich direkt auf die Minderung des Gesundheitsrisikos für die Bürgerschaft in und um Bosnien-Herzegowina auswirkt.

Von Džemila Agić

COP 21

Auswirkungen des Klimaabkommens von Paris auf die Energiewende in Bosnien-Herzegowina

In der ersten Dezemberhälfte 2015 fand in Paris ein Treffen der Unterzeichner der  Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (COP 21) statt. Bei der Versammlung wurde ein Klimaabkommen beschlossen, welches die Begrenzung der globalen Erwärmung auf  unter 2°C gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung vorsieht, und das zusätzliche Bemühungen unternommen werden, die Erwärmung auf unter 1,5 °C zu begrenzen.

Von Azrudin Husika

Schlussfolgerungen der Abschlusskonferenz „Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen im Kanton Tuzla“

 

Das Zentrum für Ökologie und Energie hat in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung am 30.11.2015 eine Abschlusskonferenz zum Thema „Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen im Kanton Tuzla“ organisiert. Bei der Konferenz wurde ein Dokument vorgestellt, dass Good-Practice-Projekte aus dem Beriech Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen präsentierte, die in den vergangenen 18 Monaten im Kanton Tuzla von den lokalen Gemeinden implementiert wurden.

Kohleatlas: Daten und Fakten über die fossilen Brennstoffe

Die globale Nachfrage nach Kohle steigt noch immer. Kohle hat mehr Einfluss auf den Klimawandel als jede andere Energiequelle. Ihre Förderung und Verbrennung verursacht irreversible Schäden für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. 2014 war Kohle verantwortlich für den Ausstoß von 1,2 Giga-Tonnen  CO2  oder 44% aller energiebedingten Kohlendioxid-Emissionen, und für mehr als einem Viertel aller Treibhausgasemissionen.

Die Bürgerinitiative für Borik hat eine Petition mit mehr als 5000 Unterschriften eingereicht

Die Initiative Naš prostor (unser Raum) hat gemeinsam mit den Einwohner/innen der Siedlung Borik in Banja Luka eine Bürgerinitiative für Borik gestartet, die von der Heinrich Böll Stiftung unterstützt wird. Am 16. November um 12:00 Uhr hat die Bürgerinitiative für Borik ihre Petition mit über 5000 Unterschriften bei der Stadtversammlung Banja Lukas eingereicht. Mit der Petition wird die Aufhebung des vorigen Beschlusses der Stadtversammlung Banja Lukas über die Änderungen eines Teils im Flächennutzungsplan der Wohnsiedlung Borik gefordert.

Rundtischgespräch zum Thema „Was können die lokalen Gemeinden gegen den Klimawandel und die Luftverschmutzung tun?“

Das Zentrum für Ökologie und Energie hat in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung und der Stadt Tuzla am 3.11.2015 ein Rundtischgespräch organisiert, das zum Ziel hatte, die Energieeffizienz  und nachhaltige Energiequellen zu fördern, und das Beheizungsnetz in Tuzla zu erweitern, um so die Luftverschmutzung zu reduzieren und positiv auf den Klimawandel zu einzuwirken.

An dem Gespräch nahmen über 50 Vertreter/innen aus Ministerien, der lokalen Selbstverwaltung, dem Business-Sektor, Fakultäten und anderen öffentlichen Einrichtungen, sowie aus der Zivilgesellschaft aus dem Gebiet des Kantons Tuzla teil.

“Was soll ich an die Wand schreiben?”

Am Freitag, den 30.10.2015 um 19:00 Uhr fand in den Räumlichkeiten der Galerie “Boris Smoje” in Sarajevo die Präsentation der Publikation “Was soll ich an die Wand schreiben?” statt.

An der Präsentation der Publikation, die als Ergebnis des Projektes Gradologija 3.0 hervorging, nahmen 29 Personen teil, denen nach dem Einführungsvortrag des Redakteurs Boriša Mraović und einer der Autorinnen der Texte, Armina Pilav, der Kurzfilm „Fassaden“ von Suad Mrkonjič (1972) vorgeführt wurde. 

Später hatten die Besucher/innen die Gelegenheit, mit den übrigen Autor/innen über die Stadt als Territorium, das Verhältnis zwischen Kunst und Politik, sowie über kollektive Aktionen in der Vergangenheit und Heute zu sprechen.

Das Projekt Gradologie 3.0 wird implementiert mit Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung, und die daraus entstandene Publikation erscheint in Kürze auf unserer Webseite.  

Link zur Publikation

Big Polluters, Pay Up

"Während die ärmste und schwächste Bevölkerung unter den enormen Verlusten leidet, die durch den Klimawandel verursacht werden, erzielen die dafür am meisten verantwortlichen – die so genannten „Big Polluters“ – weiterhin Milliardengewinne. Dies muss sich ändern.“

Lesen Sie mehr im Artikel von Stephen Leonard (alle Rechte zum Artikel vorbehalten) vom Climate Justice Program, erstmalig veröffentlicht auf www.project-syndicate.org.

Zweiter Workshop zum Thema „Nachhaltige Energieplanung in lokalen Gemeinden“

Im Rahmen des Projektes „Messung der Nachhaltigkeit von städtischen Umgebungen – MODUS“, implementiert vom Regionalen Zentrum für Bildung und Information in nachhaltiger Entwicklung für Südosteuropa – REIC Sarajevo, in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung, fand am 18.9.2015 der zweite Workshop zum Thema „Nachhaltige Energieplanung in lokalen Gemeinden“ statt.

Fortbildung der Öffentlichkeit über die Art der Beteiligung an Entscheidungen im Umweltbereich

Mit dem Ziel einer allgemein höheren Beteiligung der Öffentlichkeit bei für die Umwelt wichtigen Entscheidungsprozessen führt die Bürgervereinigung „Grüne-Neretva“ aus Konjic derzeit einige Aktivitäten im Rahmen des Projektes „Beteilige Dich heute – morgen könnte es schon zu spät sein“ durch. Das Projekt wird realisiert in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung, Landesbüro Bosnien-Herzegowina.

Trainings zum Thema „Öffentliches Vertreten und Lobbyarbeit für konkrete Problemlösungen in lokalen Gemeinden“

Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung der Umwelt in Sarajevo (COOR) organisiert im Rahmen des Projektes „Aktionen führen zu Veränderungen“, in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung, eine Reihe von Trainings zum Thema „Öffentliches Vertreten und Lobbyarbeit für konkrete Problemlösungen in lokalen Gemeinden“ durch. Die Trainings fidnen wie folgt statt:

  • 08.06.2015 in Tuzla,
  • 10.06.2015 in Banja Luka,
  • 16.06.2015 in Sarajevo und
  • 17.06.2015 in Čapljina.

Das spezifische Ziel der Trainings ist ein erweitertes Wissen und Fähigkeiten der Aktivist/innen aus NGO´s für das Erkennen von Problemen, Artikulation und argumentiertes Vertreten von Problemlösungen.  

Mehr Informationen über die Trainings und Anmeldungen unter aleksandratc@coor.ba.

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